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Bandscheibenprothese


In der dritten Generation der Bandscheibenersatztimplantate stellt die „künstliche“ Bandscheibe eine Innovation in der Behandlung altersbedingter (degenerativer) Wirbelsäulenveränderungen dar.
Ihr Vorteil liegt in der erhaltenen Beweglichkeit der Wirbelsäule. Patienten, denen bisher eine Spondylodese („Versteifungsoperation“) angeboten worden war, bietet sich mit der Bandscheibenprothese eine Alternative an.
Nicht jede „Verschleißerscheinung der Wirbelsäule“ kann von der künstlichen Bandscheibe profitieren.

 

Degenerative Veränderungen der Bandscheibe und ihrer benachbarter Wirbel (Osteochondrose) sind die Voraussetzungen zur Implantation einer Bandscheibenprothese.

Bei dieser Technik wird von der Zugang „von vorne“ durch den Bauchraum gewählt. Das aus zwei Platten und einer mobilen Kugel bestehende Implantat wird anstelle der degenerierten Bandscheibe eingesetzt. Die Beweglichkeit des Segmentes bleibt erhalten, wobei die Pufferfunktion der körpereigenen Bandscheibe nicht kopiert werden kann.

 

Stellenwert:

Bei klarer Indikation, und fehlendem Erfolg nicht– bzw. semiinvasiver Maßnahmen ist die künstliche Bandscheibe eine gute Alternative. Langzeitergebnisse liegen seit circa 1998 vor.